Esslinger LaufFieber bringt 4.500 Euro Spenden
253 Läufer engagieren sich am Esslinger Jägerhaus
Beim Benefizlauf „Esslinger LaufFieber“ am Jägerhaus liefen 253 Teilnehmende jeden Alters gemeinsam für den guten Zweck. Dank des flexiblen Rundenkonzepts kamen im Esslinger Wald sportliche Spitzenleistungen und eine Spendensumme von 4.500 Euro für das Inklusionsprojekt „MiMaMo“ zusammen.
Esslingen am Neckar, 18. Mai 2026. Ein rundum gelungener Sonntag im Zeichen des Sports, der Gesundheit und der Gemeinschaft: Am 10. Mai 2026 verwandelte sich der Wald rund um das Esslinger Jägerhaus in eine pulsierende Laufstrecke. Bei bestem, sonnigem Frühlingswetter lockte das Esslinger LaufFieber zahlreiche Laufbegeisterte an. Das Besondere: Jede und jeder lief im eigenen Tempo für den guten Zweck. Organisiert wurde die erfolgreiche Benefizveranstaltung vom GesundheitsCenter Fiala / LaufschuhWerk aus der Esslinger Martinstraße. Am Ende stand nicht nur eine beeindruckende sportliche Bilanz, sondern auch eine stolze Spendensumme von 4.500 Euro für das Esslinger Inklusionsprojekt „MiMaMo“.
Eine rundum familiäre Veranstaltung mit flexiblem Konzept
Schon am Morgen des Veranstaltungstages herrschte am Jägerhaus eine spürbar positive, gewohnt familiäre Atmosphäre. Insgesamt hatten sich im Vorfeld 282 Läuferinnen und Läufer angemeldet. Pünktlich zum Startschuss machten sich 253 hochmotivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die landschaftlich wunderschöne Runde durch den schattigen Esslinger Wald.
Das innovative und flexible Konzept der Veranstaltung stieß auf begeisterte Rückmeldungen: Die Läufer konnten während des Laufs ganz spontan nach Tagesform entscheiden, wie weit die Füße tragen – zur Auswahl standen Distanzen von knackigen 3 Kilometern (1 Runde) bis hin zur Halbmarathon-Strecke von 21 Kilometern (7 Runden) auf gut befestigten Waldwegen.
Das größte Highlight für das Organisationsteam um die Geschäftsführer Sigrid Fiala und Matthias Redemann: Jeder einzelne Starter kam auch erfolgreich im Ziel an! Eine Erfolgsquote von 100 Prozent, die für die großartige gegenseitige Unterstützung entlang der Strecke spricht. Insgesamt finishten 133 Männer und 120 Frauen das sportliche Highlight.


Von den Minis bis zu den Best-Agern: Ein echter Generationen-Mix
Das Esslinger LaufFieber war ein Event für die ganze Familie – und das spiegelte sich perfekt im Starterfeld wider. Die Altersspanne reichte von den Jüngsten bis zu erfahrenen Routiniers. Den Löwenanteil machten die 30- bis 49-Jährigen mit 98 Aktiven aus, dicht gefolgt von der starken Fraktion der Zwanziger mit 62 Läuferinnen und Läufern. Dass Sport keine Altersgrenzen kennt, bewiesen zudem 43 Teilnehmende in der Klasse 50+. Besonders schön: Auch der Nachwuchs stürmte die Waldwege – insgesamt 50 Kinder, Jugendliche und Teenager unter 20 Jahren machten das bunte Feld von 253 Finishern komplett.
Sportliche Spitzenleistungen auf der Langdistanz
Wer die vollen 7 Runden und damit die 21-Kilometer-Marke bezwingen wollte, musste bei den warmen Temperaturen alles geben. Bei den Männern krönte sich Simon Huber (Jahrgang 2006) in einer fabelhaften Gesamtzeit von 1:26:53 Stunden zum schnellsten Halbmarathon-Läufer des Tages, dicht gefolgt von Philipp Heß (1:28:15 Std.).
Bei den Frauen zeigte Maria Elsbernd vom Team Krüger/Huemer eine herausragende Performance: Sie meisterte die Langdistanz in glatten 1:38:58 Stunden und holte sich damit den verdienten Tagessieg vor Debora Kuhnle (1:42:30 Std.).
Doch der Geist des LaufFiebers spiegelte sich vor allem in den vielen bunt gemischten Gruppen wider: Neben dem hauseigenen Team vom LaufschuhWerk bewiesen Mannschaften wie die Jugendlichen des Elisabeth-Selbert-Gymnasium in Filderstadt (Klasse 8), Teams vom Klinikum Esslingen, von Kongs Gym Winnenden, die Pucky Gang oder die Sängerinnen und Sänger des Staatsopernchors Stuttgart eindrucksvoll, dass Laufen im Team doppelt so viel Spaß macht.
Großes Lob für die soziale Ausrichtung: 4.500 Euro für „MiMaMo“
Neben dem sportlichen Ehrgeiz stand der solidarische Gedanke im Mittelpunkt. Das Feedback der Teilnehmenden war eindeutig: Die Kombination aus professioneller Organisation durch das Expertenteam der Martinstraße, ungezwungenem Breitensport und der Unterstützung lokaler Inklusionsarbeit kam hervorragend an.
Besonders emotional: Das unterstützte Inklusionsprojekt MiMaMo (Stadtjugendring Esslingen) war selbst mit einer großen, begeisterten Läufergruppe am Start. Die Jugendlichen und ihre Begleiter liefen unter großem Applaus der Zuschauer gemeinsam über die Ziellinie und machten den inklusiven Gedanken der Veranstaltung direkt auf der Strecke erlebbar.
Durch Startgelder und Spenden kam die stolze Summe von 4.500 Euro zusammen. Diese fließt in voller Höhe an MiMaMo, wo sich Jugendliche mit und ohne Behinderung auf Augenhöhe begegnen, gemeinsame Freizeit verbringen und Inklusion ganz ungezwungen im Alltag leben.

Die Geschäftsführer Sigrid Fiala und Matthias Redemann zogen ein überglückliches Fazit: „Die durchweg positiven Rückmeldungen zur familiären Atmosphäre und dem sozialen Kern unseres Laufs zeigen, dass das Esslinger LaufFieber weit mehr als eine reine Sportveranstaltung ist. Es ist ein Fest des Zusammenhalts und der Begegnung.“
Ein großer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, den Sponsoren sowie natürlich allen 253 Läuferinnen und Läufern. Nach diesem durchschlagenden Erfolg und den glücklichen Gesichtern im Ziel steht bereits fest: Das Esslinger LaufFieber hat sich fest im Sportkalender der Region etabliert!
